Küche Nidia: Wo Beton auf Altholz trifft – und Kaffee zum Erlebnis wird
Zwischen Betonoptik und Ulme entsteht bei Martin & Nidia ein Raum, der Geborgenheit ausstrahlt – mit Kaffeeeck und Eckbank als Herzstück.
Unsere erste Holzquadrat-Küche ist vollendet – und sie erzählt eine ganz persönliche Geschichte. Der Auftrag kam, wie so oft in der Anfangszeit, von Freunden: Martin und Nidia. Die beiden standen mitten im Umbau ihrer Wohnung und wünschten sich eine neue Küche mit einer gemütlichen Eckbank.
Bei der Materialwahl war schnell klar: Rustikales Holz, am liebsten Altholz, sollte eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig entdeckten sie ihre Begeisterung für die kühle Eleganz von Betonoptik. Ergänzt wurde die Wunschliste durch ein Kaffeeeck, eine Brotschneidemaschine sowie einen großzügigen Vorratsschrank für Mehl, Nudeln & Co.
Die spannende Herausforderung für uns: Wie lassen sich all diese Ideen zu einem stimmigen Ganzen vereinen?
Steckbrief
Oberfläche: Dekor Beton
Griffe: Griffleisten schwarz eloxiert
Sichtseiten und Abschlüsse: Altholz
Spritzschutz: Altholz mit Epoxidharz
Arbeitsplatte: Massivholz Ulme/ Rüster
Eckbank und Tisch: Massivholz Ulme/ Rüster mit Baumkante und Epoxidharz
Tischgestell: Stahl schwarz lackiert
Besonderheiten: automatischer Mülleimer und Klappe Hängeschrank
Ein echtes Highlight dieser Küche sollte der Esstisch werden – und dafür hatten wir das perfekte Material: Ulmenholz aus der Nachbarschaft. Schnell war klar, dass auch die Arbeitsplatten und die Eckbank aus demselben Holz gefertigt werden sollten. Den spannenden Kontrast dazu bildet das dunkle Betonoptik-Dekor mit eleganten schwarzen Griffleisten. Abgerundet wird das Ganze durch Sichtseiten und Wandabschlüsse aus Altholz eines alten Bauernhofs aus der Region – ein Stück Geschichte, das in die Küche einzieht.
Bei der Fertigung haben wir zum ersten Mal mit Epoxidharz gearbeitet. Die großen Risse im Tisch sowie die Wurmlöcher und feinen Brüche im Spritzschutz hinter dem Waschbecken wurden damit gefüllt. Das schwarze Harz verleiht dem Tisch nicht nur Stabilität, sondern auch eine besondere Tiefe in der Optik. Beim Spritzschutz entsteht so eine glatte, pflegeleichte Oberfläche, die sich ganz einfach abwischen lässt – und dennoch wirkt es, als wären die Risse noch immer da. Ein spannendes Detail, das den rustikalen Charakter erhält und zugleich alltagstauglich macht.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Auf der einen Seite entsteht ein funktionaler Arbeitsbereich mit Kühlschrank, hochgesetztem Backofen und Spüle. Gegenüber liegt der Kochbereich – mit Blick auf den Esstisch, aber dennoch angenehm abgetrennt. Das Kaffeeeck ist von überall gut erreichbar, und die Eckbank mit dem massiven Esstisch bildet das Herzstück des Raumes.
So ist eine Küche entstanden, die nicht nur praktisch durchdacht ist, sondern auch zum Wohlfühlen einlädt. Kein Wunder, dass wir jedes Mal aufs Neue begeistert sind, wenn wir die Küche von Martin und Nidia betreten!
